Haftbefehl gesteht nach Podcast-Start: “Wir brauchen Geld”

Zum Start sind drei Episoden online gegangen, gedreht in Kooperation mit dem Kölner Privatsender. Vor der Kamera erzählen die beiden, wie alles begann, beantworten persönliche Fragen und geben Einblicke, die man so bislang nur selten gesehen hat. Am Ende einer Folge wendet sich der Rapper direkt an die Zuschauer und setzt einen frechen Schlusspunkt: “Danke für die Einschaltquoten, wir brauchen Geld.”

In den Gesprächen geht es um frühe Erinnerungen, Erwartungen an die Liebe und die schwierigen Phasen, durch die sich die beiden gearbeitet haben. Parallel schwingt ein Thema mit, das die Fans seit der Netflix-Doku beschäftigt: die Krise zwischen den Anhans. Nina hatte in einem Interview erzählt, ihren Ehering abgelegt zu haben und betont, sie könne ihrem Mann nicht zu 100 Prozent vertrauen. Umso auffälliger ist die neue Nähe im Podcast, das Timing der Antworten, das Lachen zwischendurch. Haftbefehl zeigt sich stellenweise überraschend privat, bleibt aber bei seinem typischen Humor – inklusive des augenzwinkernden Dankes an das Publikum.

Haftbefehl, der sich abseits der Musik bislang eher bedeckt zeigte, nutzt diese Gelegenheit, um eine weitere Facette seines Lebens zu teilen. Fans des Rappers können sich noch gut an die emotionale Netflix-Doku erinnern, die durch ihre ungeschönte Darstellung der Höhen und Tiefen seiner Karriere und Ehe für großes Interesse sorgte.
Mit ihrem Videopodcast schlagen “Aykut & Nina” nun eine andere, etwas leichtere Richtung ein und zeigen dabei, wie sie ihren Alltag nach den vergangenen Herausforderungen gemeinsam gestalten. Die Fans feiern sie für diesen neuen Einblick in die Beziehung, der einerseits bodenständig, andererseits erfrischend unterhaltsam daherkommt.