2. Tödliche Gewalt in Hamburg: 24-Jähriger verliert bei blutiger Attacke sein Leben
Hamburg –Bluttat im Süden der Hansestadt! Ein nächtlicher Spaziergang endete für einen jungen Mann (24) tödlich. Jetzt ermittelt die Mordkommission in dem mysteriösen Fall – und sucht dringend Zeugen.Ein 24-Jähriger hatte sich am Freitag gegen 21.30 Uhr an der Bushaltestelle Eißendorfer Straße/Mehringweg im Stadtteil Eißendorf inHamburgmit einem 23-jährigen Bekannten getroffen. Gemeinsam gingen sie offenbar durch das Viertel. Dann der Schock: Fünf maskierte Männer sollen laut dem 23-Jährigen plötzlich auf das Duo losgegangen sein.
Angriff in Hamburg„Der 23-Jährige trennte sich daraufhin von seinem Begleiter, um sich dem bevorstehenden Angriff zu entziehen“, sagte Polizei-Sprecher Patrick Schlüse. Immer wieder habe er anschließend versucht, seinen Freund telefonisch zu erreichen – ohne Erfolg. In Panik suchte er die umliegenden Straßen ab. Schließlich der grausige Fund um 1.50 Uhr: In einer ruhigen Wohnstraße, die rund 700 Meter von der Bushaltestelle entfernt ist, entdeckte er den 24-Jährigen lebensgefährlich verletzt am Boden.Mann stirbt nach Attacke an KopfverletzungenDer Freund leistete sofort Erste Hilfe und wählte den Notruf. Rettungskräfte der Feuerwehr brachten denVerletztenunter laufender Reanimation und in Begleitung eines Notarztes ins Krankenhaus. Doch alle Bemühungen waren vergeblich: Der Mann starb an seinen schweren Kopfverletzungen.Polizistensperrten den Fundort und die Bushaltestelle mit Flatterband ab, sicherten Spuren und befragten Anwohner.
Polizei sucht nach ZeugenMit mehr als einem Dutzend Streifenwagen und Diensthunden suchte die Polizei in der Nacht nach den Tätern – bislang ohne Erfolg. Auch der genaue Tatort konnte noch nicht eindeutig festgestellt werden. Unklar auch der Hintergrund des Angriffs. Das Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuzes betreute Zeugen und Angehörige.DieMordkommission(LKA 41) hat die Ermittlungen übernommen. Die Polizei bittet dringend um Hinweise: Wer in der Tatnacht verdächtige Beobachtungen gemacht hat, soll sich unter 040/42 86-567 89 oder bei jeder Polizeidienststelle melden.