Ich bin kein Grünenwähler, das weiß man   wahrscheinlich sowieso. Also   Usias ist zwar oft umstritten, aber in   dieser Stammtischrunde lieferte sie ab.   Mit scharfem Ton brachte sie grünen Chef   Felix Banatchau spürbar in die Defensive   und Frau Münch legte noch eine Schippe   drauf.   Und dann diese Diskussion mit dem der   Reduzierung der der Klimaziele.

 

Wie   wirkt das auf Sie? Ist das sagen Sie ja   heiß was immer, man muss sich drauf   einstellen oder müssen wir richtig eine   Umkehr wieder planen? Na ja, also eine   Umkehr ist glaube ich so nicht zu   machen. Das glaube ich ganz fest, weil   es macht ja fast keiner mit. Ja, jetzt   wenn wir und wieder wir kommen immer   wieder darauf zurück, wir können erst   wieder Geld investieren, wenn wir auch   Geld verdient haben.

 

Es geht kann nicht   sein, dass ich sozusagen jetzt alles   mache ich grün und die die Fabriken   sollen abwandern oder sonst wohingehen   und wir woon sollen wir denn dann   eigentlich wo soll der Staat seine   Steuern herkriegen, wenn wir das alles   riskieren? Und ich finde, es wird   riskiert. Ich finde es ist einfach, du   musst, wir waren ja mal wirklich äh ein   ein Vorzeigestart, wie wir wie wir das   hinkriegen alles und und und jetzt wird   abgewandert oder man überlegt man man   verlegt die die Firma dahin oder   dorthin, das kann es ja auch nicht sein,   aber es ist ja nicht wegen der   Klimapolitik, sondern wir haben ja   tatsächlich viel,   aber wenn man so scharf gehen würden,   wie Sie das meinen, dann ist eben dann   müssen halt die Leute ihren ihren   Betrieb zumachen. Das also ich ich würde   es tatsächlich andersrum herleiten. Ganz   viele unter ganz viele Geschäftsmodelle   werden in 10, 15 Jahren keine Chance   mehr haben. Stahl wie bei mir in   Duisburg gerade produziert wird, den   werden sie in 10 Jahren nicht mehr los,   weil der international nicht   wettbewerbsfähig ist, auch weil

 

tatsächlich CO2 ein Preis hat. Aber   irgendwas muss man ja machen, um   ganz großes Pfund der deutsche Staat.   Ja, genau. Und deswegen wollen wir den   ja erhalten und das ist ja das   Verrückte. Warum entscheiden sich denn   die Unternehmen in diese Transformation   technischer Begriff zu investieren, weil   sie wissen, entweder wir bauen um oder   wir bauen ab.

 

Aber jetzt haben wir doch wieder   Rückwärtsbewegung auf der Unterneh bei   einigen, aber bei anderen auch nicht.   Und das ist ja die Frage, was setzt sich   da am Ende durch?   Das ist die Aufgabe von Politik, die   Rahmenbedingungen zu setzen, dass sich   dieser Umbau lohnt. Wirklich dreieinhalb   Jahre einer Bundesregierung Zeit und was   war das Ergebnis davon, dass die   deutsche Wirtschaft ziemlich schlecht   inzwischen da steht und das war während   der Ampelzeit und insofern das Argument,   das Frau Glasgrad gebracht hat, ich   befürchte, dass es oder ich gehe davon   aus, dass es von ganz ganz vielen   Menschen geteilt wird. Ja,   das dass wir da Gegenwer bekommen haben,   habe ich mitbekommen.   Es gab Widerstand damals wie heute, doch   der hat die Grünen nie wirklich   interessiert und sie werden es wohl auch   nie lernen. Der Grünchef begeht in der   Runde einen entscheidenden Fehler. Er   schiebt die Verantwortung für die   Wirtschaftskrise den   Vorgängerregierungen zu. Prompt erntet   er Gegenwind und das völlig zurecht. Der   Hauptgrund, warum Deutschland in einer   so tiefen wirtschaftlichen Krise war

 

oder auch immer ist, liegt ja eher in   den Jahren davor, wenn ich mir anschaue,   was haben wir uns abhängig gemacht von   Russland beim Erdgas, warum ist denn das   hier so viel teurer geworden als im   europäischen Umland, wo die nicht 55%,   sondern 30%   hatten. Ja. Ähm   wir sind ja nicht erst seit letztem Jahr   damit konfrontiert, dass wir ein   Arbeits- und Fachkräftemangel haben.

 

Das   hat sich über lange Zeit angedeutet.   Früher Regierung haben gesagt, wir   wollen aber trotzdem kein   Einwanderungsland sein. Wir wollen   Fachkräfte Einwanderung nicht   erleichtern. Also es sind ganz ganz   viele Dinge, die im agen war   also an den Problemen der Ampelregierung   waren die Vorgänger schuld   an vielen Jah

 

    Ja. Ja. Doch, das muss   ich so deutlich sagen. Natürlich.   Der stärkste Moment des Abends. Usi Glas   stellt klar und ohne Zögern, dass sie   keine Grünenwählerin ist. Der Versuch   von Felix Banatchak, das mit einem   übertrieben lauten Lachen zu   überspielen, wirkt aufgesetzt. Man spürt   förmlich, wie sehr ihn diese Aussage   trifft.

 

Wundert das habt Eliten vorher   gesagt, es gibt starke Stadt   Landgefühle, habe ich manchmal den   Eindruck. Ja, bei den Grünen äh man ist   in Großstädten, Universitätsstädten   natürlich sehr stark am Land, wo aber   Grün ja an sich ist, ja, wo der Land, wo   Landwirtschaft dann alles stattfindet,   ist man eher ziemlich schwach. Ja.   Ja.

 

So Phänomen haben wir auch in Polen,   nicht wird auf Land anders Widerspruch   hier heraus. Das das das ist so. Und   dann damit gebe ich mich auch nicht   zufrieden.   Bevor sie antworten, wird jetzt Frau   Glas Ihnen sagen, was Sie auf jeden Fall   ändern müssen.   Ja, genau. Das se   also was die Grünen ändern müssen, da   kann bin ich nicht, weil ich bin kein   Grünen Wähler, das weiß man   wahrscheinlich sowieso.

 

Also ich bin   kein Grünenwähler, das weiß man   wahrscheinlich sowieso. Also ich würde   keinen kein Ratb, aber ich will Ratb,   das hat mich sehr, das irritiert mich   immer, wenn man sagt, die CDU hat mit   der AfD gestimmt. Ich finde, das war   anders. Es wurde ein Antrag eingebracht   und alle anderen demokratischen Parteien   haben nicht zugestimmt.

 

Und wenn jetzt,   wenn jetzt die AfD damit stimmt, soll es   heißen, dass wenn ich jetzt sag, der   Kachelhofen da drüben ist gelb und die   AfD sagt, ja, ich finde auch der ist   gelb, kann ich jetzt nicht sagen, nee,   der ist der ist schwarz.   Nee, aber   aber das, weil ich kann nicht ich kann   nicht etwas zur Abstimmung bringen und   wenn die anderen alle sagen, nee, jetzt   hauen wir den mal eine rein und stimmen   dagegen.

 

Ja, gut, aber es war doch auch Wahtik   alles war der Wahl. Ja. Ja, aber wie   sollst du denn dann wie sollst du es   denn machen, wenn du sagst, das ist   meine Idee?   Ganz einfach, Frau Glas.   Parlamentarische Geepflogenheiten gelten   offenbar nur für die Altparteien. Sobald   es um die AfD geht, wird sie so   behandelt, als gäbe es sie nicht.

 

Und   ja, wenn Parteien bei einem Thema   stimmen, dass die Mehrheit der Deutschen   unterstützt, wie etwa in der   Migrationsfrage, dann ist es doch   logisch, dass AfD und CDU da gemeinsam   abstimmen. Aber Herr Banachau und die   SPD haben Angst vor der AfD und lenken   ab, natürlich mit dem Naziergleich.   Ernsthaft, die AfD immer noch mit der   NS-Zeit gleichzusetzen ist emotionales   Aufheizen statt Argumentation.

 

äh in die Mehrheit mit reinnehmen. Das   ist einfach ein großer Fehler gewesen.   Und ich sag, was soll wir den da machen?   Was was h was hätten Sie jetzt dann   gemacht? Alle Parteien sagen, alle   demokratischen Parteien sagen hast   leider Pech und dann zieht man das zurü   gesagt ist leider Pech, sondern wir   haben ja inhaltlich begründet, warum wir   es nicht für den richtigen Weg halten   und Friedrich Merz hätte ja problemlos   sagen können, das ist jetzt mein   Wahlkampfthema.

Ich stelle hier diesen   Plan zur Abstimmung und wer möchte, dass   der umgesetzt wird, sollen wir bitte am   23. Februar seine Stimme geben? Es war   vollkommen unnötig, das aus so einer   Impulshandlung heraus noch vor der Wahl   zu machen. Wenn ich einmal etwas   emotional aufladen darf, es war der 29.   Januar, zwei Tage nach dem 80.

 

Jahrestag   der Befreiung von Auschwitz Bierknau.   Wir hatten mittags die Gedenkstunde mit   Holocaust Überlebenden und 3 Stunden   später stimmt Friedrich März mit Leuten   ab, die sich selbst als das freundliche   Gesicht des Nationalsozialismus stimmt   nicht mit ihnen ab. Sie haben   zugestimmt, aber sie haben sich ja ihre   Partei hat sich ja komplett verrechnet.

 

Man hat im Grunde gehofft, dass diese   Mobilisierung, die man im Bundestag auch   auf Deutschlands Marktplätzen und   Straßen dann äh provoziert hat, eine   Mobilisierung gegen dieses   Abstimmungsverhalten und das ist dann   schließendlich sind die Stimmen bei den   Linken gelandet und nicht bei ihnen. Sie   haben sich komplett im Grunde in so   einer Situation kann man nicht wahltisch   agieren.

 

Wir haben das wir haben   überlegt, was bedeutet das und ich kann   Ihnen das für mich persönlich sagen. Ich   habe da Menschen im Bundestag weinen   sehen, weil sie gesagt haben, ist das   jetzt der Punkt, wo es wo es kippt? ist   es jetzt normal, dass Rechtsextreme an   Mehrheiten beteiligt werden und in so   einer Situation kann man doch nicht   sagen, ich mache erstmal eine   Forsaumfrage und guck mal, wie finden   meine Wähler das, wenn ich jetzt so ein   bisschen gespürt zu haben, dass ein   großer Teil der Wählerschaft das Ziel   der Senkung von nicht berechtigter   Fluchtmigration, wohlbemerkt Flucht äh   die keine wirkliche Fluchtgründe hat,   dass ein großer Teil der Bevölkerung   dieses Thema angegangen haben möchte,   aber nicht mit den Mittel der AfD.   Dieses Gespür sollte auch eine grüne   Partei meines haben.   Wobei natürlich Frau Reichin gerade   diese Situation sehr gut genutzt hat,   gell? Also das war ja ihre Rede, die   daner Viral ging und die ihr die Stimmen   gebraucht hat. Muss man muss es so   sagen, Friedrich Merz hat mit dieser   Entscheidung zwei Parteien gestärkt, die

 

AfD und die Linke und alle anderen haben   seitdem verloren. Genau.   Ja, das   doch das ist das Ergebnis   war schon vorher stark und das   Frau Münch hat recht. Die AfD war schon   vorher stark und wird weiter wachsen.   Egal, ob es den Altparteien passt oder   nicht. Und ganz ehrlich, dass die Grünen   bald von der linken ersetzt werden   sollen, ist für mich eher ein Witz. M.