München: Mann soll Nachbarin (75) in ihrem Haus getötet haben
Gegen 22.10 Uhr ging bei der Polizei der Notruf ein. Ein Anwohner aus dem Stadtteil Untergiesing meldete einen lauten Streit in seiner Nachbarschaft. Kurz darauf rückten mehrere Streifen an, die Straße wurde abgesperrt. Im Haus machten die Beamten eine grausame Entdeckung.
Verdächtiger und Opfer kannten sich: Hinter dem Eingangsbereich lag eine 75-Jährige leblos auf dem Boden. Nach ersten Erkenntnissen soll sie mit einem Messer getötet worden sein. Als tatverdächtig gilt ein 23-jähriger Deutscher. Er soll in einem Nachbarschaftsverhältnis zu der Frau gestanden haben. Man kannte sich, die genauen Hintergründe der Tat sind bislang unklar.
Der junge Mann wurde im Garten festgenommen. Hinweise deuten auf eine psychische Erkrankung hin. Er befindet sich derzeit in einem Krankenhaus. Die Ermittlungen zur Tat in Untergiesing dauern an. Spurensicherung und Mordkommission übernahmen.